Little-Killer-Sudoku: Regeln und Tipps
Beim Little-Killer-Sudoku stehen kleine Hinweise außerhalb des Gitters, jeder mit einem Pfeil. Der Hinweis ist die Summe aller Ziffern entlang der Diagonale, in die der Pfeil zeigt.
Es ist der leichtere Cousin des Killer-Sudokus: keine Käfige, nur Diagonalen. Der Haken: Diagonalen sind keine Einheiten, Ziffern dürfen sich darauf also wiederholen.
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Die Regeln
- Es gelten die normalen Sudoku-Regeln: 1 bis 9 genau einmal in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3×3-Block.
- Ein Hinweis außerhalb des Gitters gibt die Summe der Ziffern entlang der Diagonale an, auf die sein Pfeil zeigt.
- Ziffern dürfen sich auf einer Diagonale wiederholen, solange die wiederholten Zellen nicht in derselben Zeile, Spalte oder demselben Block liegen.
- Hier sind Diagonalen mit Hinweis drei bis acht Zellen lang.
So fängst du an
Beginne mit kurzen Diagonalen
Eine Diagonale aus drei Zellen in einer Ecke liegt vollständig in einem Block, ihre Ziffern sind also alle verschieden. Eine Summe von 6 muss 1, 2 und 3 sein, eine Summe von 24 muss 7, 8 und 9 sein.
Wisse, wann Wiederholungen möglich sind
Auf der Diagonale aus vier Zellen r1c4, r2c3, r3c2, r4c1 liegen die beiden mittleren Zellen in Block 1 und müssen verschieden sein, doch r1c4 und r4c1 liegen in verschiedenen Zeilen, Spalten und Blöcken und könnten dieselbe Ziffer enthalten. Prüf immer, welche Paare auf einer Diagonale sich gegenseitig sehen, bevor du Kombinationen auflistest.
Grenze lange Diagonalen ein
Bestimme bei längeren Diagonalen die kleinst- und die größtmögliche Summe, je nachdem, was jede Zelle enthalten kann. Ein Hinweis nahe an einem der Extreme legt die Zellen schnell fest.
Häufige Fehler
- Die falsche Diagonale lesen: Der Pfeil, nicht allein die Position des Hinweises, bestimmt die Richtung.
- Annehmen, dass sich Ziffern auf einer Diagonale nicht wiederholen dürfen.
- Vergessen, dass die Diagonale bis zum gegenüberliegenden Rand des Gitters verläuft.
Wie die Ränge den Schwierigkeitsgrad steigern
Jede Rätselart bei Hoot’s Puzzles gibt es in vier Rängen, benannt nach den Entwicklungsstufen einer mathematischen Idee. Lemma ist zum Aufwärmen: Etwa ein Dutzend Ziffern mehr ist vorgegeben, als die Logik eigentlich braucht, und Einer plus die besondere Regel der Variante bringen dich ans Ziel. Proposition braucht ein oder zwei echte Ideen, typischerweise Pointing und Claiming. Theorem ist nahezu minimal, fast jede Vorgabe ist also tragend, und du brauchst eventuell Paare. Vermutung hat die wenigsten Vorgaben und spärlichere Regelhinweise: Rechne damit, scharf nachdenken zu müssen.
Der Rang bestimmt, wie viele Diagonalhinweise du bekommst: neun bei Lemma, sieben bei Proposition, sechs bei Theorem und fünf bei Vermutung.
Es gibt 99.999 Rätsel pro Rang, jedes mit eigener Nummer, sodass du eines erneut spielen oder teilen kannst. Jede Rätselart hat außerdem eine Sammlung aus 30 Rätseln, die von Lemma bis Vermutung ansteigt. Bei jedem Rätsel wird geprüft, dass es genau eine Lösung hat, die du allein durch Logik erreichst, ganz ohne Raten.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Little-Killer-Sudoku?
Ein normales Sudoku plus Hinweise außerhalb des Gitters, die die Summe der Ziffern entlang der Diagonale angeben, auf die jeder Pfeil zeigt.
Dürfen sich Ziffern auf einer Little-Killer-Diagonale wiederholen?
Ja, wenn die wiederholten Ziffern nicht in derselben Zeile, Spalte oder demselben Block stehen.
Worin unterscheidet sich Little Killer vom Killer-Sudoku?
Killer verwendet Käfige, in denen sich Ziffern nie wiederholen; Little Killer verwendet ganze Diagonalen, auf denen Wiederholungen erlaubt sind.
Professor Hoots Tipps zeigen dir den nächsten logischen Schritt, wann immer du feststeckst.